"World of Warcraft" regiert einsam und mit gewaltigem Vorsprung das Königreich der MMORPG`s. Doch inzwischen gibt es einige äußerst interessante Alternativen, denen wir in den nächsten Wochen auf evilgaming.de für euch auf den Zahn fühlen. Eines der Projekte, die von den Fans des Genres wohl am sehnlichsten erwartet wurden, ist "Warhammer Online: Age of Reckoning". Unser Autor Martin wagt einen Rückblick auf das vergangene halbe Jahr und taucht mit euch in das faszinierende Warhammer Universum ein, um euch nahezubringen, in welchem Status sich das Spiel derzeit befindet.
Hintergrund
Über ein halbes Jahr ist nun seit dem Release des von EA "gesponsorten", von Mythic Entertainment produzierten und von GOA in Europa umgesetzten MMORPG Titels Warhammer Online (WHO) vergangen. Vorneweg sei erwähnt: "Ja, das Spiel existiert noch! GOA ist immer noch für die Umsetzung und den Support in Europa verantwortlich, Mythic programmiert immer noch fleißig (und ist für die amerikanische Umsetzung zuständig) und EA hängt auch noch irgendwie mit drin."
Von Anfang an her schien WHO vom Pech verfolgt. Aus terminlichen Gründen wurden pro Fraktion 2 Klassen zurückgehalten und 4 der angekündigten 6 Hauptstädte sind auch der Entwicklungszeit zum Opfer gefallen. In den ersten Monaten konnte der Support neben Bugmeldungen und Bugbehebungsanfragen wohl nicht viel anderes bearbeiten. Aber es ging trotzdem voran. Bugs wurden behoben, das Balancing wurde angepasst und der Endcontent wurde verbessert. Im Dezember war es dann soweit: Die ersten beiden Klassen wurden nachgereicht. Der Schwarze Gardist (Zerstörung, Dunkelelf) und der Ritter des Sonnenzorns (Ordnung, Imperium) kamen ins Spiel und erweiterten somit die Charaktervielfalt pro Fraktion auf 11 Klassen.
Nach weiteren 4 Monaten wurde diese Vielfalt mit der Implementierung des Spaltas (Zerstörung, Grünhäute) und des Slayers (Ordnung, Zwerge) vervollständigt. Neben Patch 1.2, der im März online ging und eben die letzten beiden Klasse ins Spiel brachte, wurden im selben Monat auch noch die europäischen Foren aktiviert. Kai Schober aka Sterntaler und amtierender "Head of Community Management", der sich auch vorher schon häufig im inoffiziellen offiziellen WHO OnlineWelten Forum zu Wort meldete, hatte ab nun die Möglichkeit im GOA eigenen Forum auf seine Community einzugehen.