Es ist unmöglich, die Geschichte einer Saga, dessen Komplexität die eines Herr der Ringe übertrifft( behaupte ich jetzt mal), zu Papier zu bringen.
Ich werde versuchen, einen kleinen "Eindruck" zu geben. Den Rest muss man selbst erleben. Ihr spielt Solid Snake, der versucht seinen Bruder und Erzfeind Liquid Ocelot aufzuhalten.
Ocelot will die Pläne der Patriots(illuminatenähnliche Organisaton) durchkreuzen und dabei selbst zum Herrscher der Welt werden. Schon mal irgendwo gehört? Nein, es geht in diesem Spiel um wesentlich mehr als das, es ist nur das Grundgerüst vom Abschluss der mit großen Abstand besten zusammenhängenden Spieleserie. Euer Hauptheld ist mit einem Virus infiziert, das ihn schneller altern lässt und wird binnen weniger Wochen sterben. Regelmäßig bricht er keuchend zusammen. Verschiedene Verbündete stehen euch zur Seite, die schon aus Vorgängern der Serie bekannt seien dürften. Eure Gegner sind willenlose PMC-Soldaten, die von einem komplexen System gesteuert werden. Somit wird das Schicksal der gesamten Welt ferngesteuert.
Dadurch übt Entwickler Hideo Kojima regelmäßig Kritik an der Gesellschaft und besonders an der Kriegspolitik der USA. Aber interpretiert das für euch selbst. In 5 Akten werden dem Spieler Zwischensequenzen serviert, die teilweise die 40 Minuten-Marke überschreiten und qualitativ Hollywoodniveau erreichen bzw. überschreiten. Oft stehen bei diesen die Emotionen der Protagonisten im Vordergrund, die unbeschreiblich genial rübergebracht werden. Hinzu gesellen sich ein paar bekannte Charaktere aus der Serie, die allesamt ihren Sinn haben und erstklassig in die Geschichte eingewoben werden, ohne dabei auch nur einmal gezwungen eingebracht zu erscheinen. Auch das muss man erst einmal so toll schaffen, ist doch die Geschichte und der Werdegang der Figuren so komplex, dass das eigentlich nicht möglich ist.
Man wird von an Anfang an in eine Spielatmosphäre verwickelt, die ihresgleichen sucht. Alle Figuren und Szenen sind derart perfekt inszeniert, dass einem erstmal die Spucke wegbleibt. An nicht wenig Stellen sitzt man einfach nur staunend vor dem TV, meist mit Begleitung von feuchten Augen.