Technik
Bei den meisten Minispielen werden die Kommandos fast ausschließlich mit den sehr genau übertragenen Bewegungen erteilt. Und weil jede Bewegung exakt registriert wird, macht das Spielen richtig Spaß. Mit diesem Feature können viele Spiele zukünftig verbessert werden.

Pixel-Schönheiten waren die Miis bekanntlich noch nie. Und das hat sich seit dem 1. Wii Sports und damit dem Beginn der Wii-Ära auch kein Deut verändert. In Sachen Technik hat Nintendos Konsole echten Nachholbedarf. Denn nicht nur die Grafik, sondern auch die Geräuschkulisse ist alles andere als das Gelbe vom Ei. Der Ton überträgt keinerlei Atmosphäre und passt nicht immer zu dem, was auf dem Bildschirm abläuft.

Da machen sich insgesamt doch sehr deutliche Kontraste bemerkbar: Die Steuerung ist genial, die restliche Technik veraltet. Auch wenn man weiß, dass hauptsächlich der Spielspaß, und nicht der Realismus im Vordergrund steht, und sich deshalb nicht um eine realistische Gestaltung der Charaktere bemühen muss, hätte man in den 3 Jahren seit der Einführung der Wii die Qualität der Miis verbessern können. So sind sie beispielsweise kein bisschen lebhafter als zuvor.

 

- 10 neue und 2 alte Sportarten

- grandiose Steuerung

 

- kein Onlinemodus

- für Einzelspieler auf Dauer langweilig

 

Insgesamt kann „Wii Sports Resort“ mit einer aussichtsreichen Steuerung überzeugen. Dieses große Plus überdeckt die anderen technischen Mängel. Jedoch kann dieses Spiel aufgrund der nur zum Teil befriedigenden Technik, genau so wie der erste Titel der Reihe nur als Tech-Demo und nicht als vollwertiges Spiel, bezeichnet werden. Auch wenn der Umfang nicht der größte ist, so spielt man doch von ab und an gerne ein paar dieser Minispiele. Für Gelegenheits- und Mehrspieler ist es ideal, Einzelspieler kann es jedoch schnell Langeweile bereiten. Bisher ist er trotz einiger Schwächen der Wii-Titel des Jahres.